Vive la France!

Vive la France!

... die Geschichte meines großen, französischen Abenteuers ... eine Reise an den Horizont ... ein Beispiel eines Auslandsjahres zum Schnuppern für Neugierige ...

  • 10 Tipps und Tricks für Austausch - Schüler

    • 23 May 2011
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    1) Einmal tief in den Bauch atmen, kann die Welt wieder gerade rücken!

    2) Der passende Soundtrack darf auf keinen Fall fehlen: Chicago von Clueso fürs Fernweh, Vois sur ton Chemin von Les Choristes für Frankreich, Sunny von Bobby Hebb für die Gute Laune, You Are Not Alone von Mavis Staples und Better Days von Ayo für einen Funken Hoffnung, Happy Being Me von Angie Stone für das Selbstbewusstsein, ...

    3) Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Schokolade glücklich macht und die beste Medizin gegen Kummer und Trübsal ist!

    4) Am besten schafft man sich so früh wie möglich ein Hobby an - Sport, Musik und Co. versüßen den Alltag und helfen dabei sich ein Zuhause aufzubauen!

    5) An einem "Motto" kann man sich in schwierigen Situationen festhalten:

              - Hinterher ist man immer schlauer
              - Frauen brauchen Abenteuer!
              - Die Reise ans Ende des Verstandes ... für die meisten nur ein kurzer Ausflug
              - Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird
              - In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden
              - Ärgere dich nicht über holprige Straßen und Schlaglöcher, sondern genieße die Reise

    6) Durch Kontakt mit anderen Austauschschülern verschwindet das Gefühl, man wäre alleine mit seinen Sorgen und bei Leuten in derselben Lage findet man ganz viel Verständnis!

    7) Ein Symbol, das für dich alles Gute deines Gastlandes verkörpert, zum Beispiel ein Lied, eine Speise, eine Tradition, ein Film - Etwas, das einen zum Schmunzeln bringt! Mein Frankreich schmeckt nach Tarte aux pommes, meiner zitronig-spritzigen Postkarte "La terre vue par les Francais", schokoladigen Filmen wie "Willkommen bei den Sch'tis" oder "Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran", zuckersüßen Schlagern von Edith Piaf, B.B. und Co., ...

    8) Ein Krümel Zuhause kann tausende Kilometer schrumpfen lassen! Sei's ein Foto, ein Geruch, ein Stofftier ...

    9) Eine gute Portion Humor ist wie ein Schwimmring! Missverständnisse und Problemchen kann man einfach weglächeln!

    10) Keine Angst haben auf eigene Faust loszuziehen!

    Und jetzt Flügel ausbreiten und losfliegen! Wie dieses Jahr auch immer wird, turbulent oder glatt, so ist man für alle Fälle gewappnet. Unter Garantie wächst man ein paar gute Handbreit. Ich hoffe, die Reise hat euch genauso viel Spaß gemacht wie mir, ich lege euch nochmal wärmstens ans Herz, es zu wagen und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss die letzten herrlichen fünf Tage Frankreich genießen!

    Liebe Grüße aus Rochefort! Eure Anna-Lena

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  • Locker und flockig...

    • 23 May 2011
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    ... vergingen die letzten beiden Wochen wie im Flug! Ich hab mein viertes Buch auf Französisch ausgelesen und das fünfte gleich angefangen, krieg nochmal die volle Ladung französische Küche (Moules+Frites, Quiche, blutiges Fleisch, ... ), habe mein Französisch-Diplom, das DELF, absolviert (das war vielleicht ein Ding, in der mündlichen Prüfung hat der Typ mit mir über Aachen und Kaiser Karl gequatscht und mich bei einem Rollenspiel, bei dem ich ihm beichten musste sein Hund wär mir beim Gassigehen davongelaufen, ordentlich zusammengefaltet!), unser Coordinateur Monsieur Payet (siehe Fotos, mit von der Partie seine Mutter und sein Sohnemann Max) hat uns zu einem Ausflug auf die Ile de Ré eingeladen (diese Brücke war verdammt lang und das Füße kühlen, Ball spielen und Muscheln sammeln mit Max und den Bananensaft im Strandcafé hatten wir uns danach auch verdient!) und zum guten Schluss hab ich die große Pack-Phase eingeleitet!!! Die Winterklamotten und ein paar unnütze Dinge wie Weihnachtsdekoration, Handwaschmittel und alte Brigitten schlummern jetzt schon in einem großen und zwei kleineren Kartons, aber wirklich leerer wirken weder Schrank noch Zimmer. Es ist ein komisches Gefühl ein ganzes Leben in Kartons zu packen. All die vielen kleinen Erinnerungen, die an den materiellen Dingen haften, die sich so anhäufen. Sei's meine erste Lederjacke, meine Glücksbringer-Sammlung, die unter anderem eine Kastanie, ein Shiva-Eye, ein getrocknetes Weidenkätzchen, drei Minimuscheln, eine patentierte Kummerkerze, ein pinkes Glitzerschweinchen und ein selbstgenähtes Fantasie-Lieschen beinhaltet, vier dicke Tagebücher mit Zugtickets, Postkarten, Fotos und anderen Schnippseln, ein Nagellack, ein mit Spickzetteln vollgekritzeltes Wörterbuch oder ein ausgefranstes Kartenspiel. Mein ganzes Leben, das ich hier gebaut hab. Jeden Tag ein Stein mehr, bis es ein Haus wurde. Und wie es in meiner Lieblingsszene des Films "Away we go" anhand eines aus Pancakes gebastelten Modells erklärt wird: das Haus allein ist noch kein Zu Hause; das Wichtigste ist der Sirup, der Mörtel, der Klebstoff - die Liebe, die hineinfließt. Ich glaube, diese Gewissheit, das schaffen zu können, egal an welchem Ort, kann einem immer wieder Kraft geben. Trotz allem, bin ich aber so richtig froh wieder in mein ZuHause-Haus zurückzukehren, das mit so massig viel Sirup durchtränkt ist, das es nicht nötig ist immer wieder nachzugießen, was auf die Dauer schon anstrengend werden kann! Denn diese Selbstverständlichkeit des Sirups braucht außerhalb des ZuHause-Hauses lange Zeit, um zu reifen.
    Süße Grüße von eurer Anna-Lena!

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  • Eine runde Sache

    • 23 May 2011
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    Mit rasender Geschwindigkeit rückt das Ende meines großen französischen Abenteuers näher, der letzte Tag in Rochefort, im Hause der Madame Nicole. Da kommen gemischte Gefühle auf - Traurigkeit, Glück, Vorfreude und wieder Torschlusspanik. Ich werde eine Menge Dinge vermissen - angefangen bei meinem Lieblingskäse Le Moulé bis hin zum Ozean nebenan, und allem voran natürlich Katja! Wenn ich jedoch so langsam ans Packen denke, an den Moment, in dem ich unsere Pink-Panther-Klingel ein letztes Mal hören werde und daran, wer vor der Tür stehen wird und natürlich an euch und mein wunderbares Zuhause, dann könnte ich Luftsprünge machen! Was das Ganze am besten zusammenfasst ist "rund". Eine runde Sache, so wie ich es mir gewünscht habe. Ich habe hier so unglaublich viele tolle, andere, französische Erlebnisse gesammelt - von Paris, über Schulblockaden und Froschbeine bis zu Mädels-allein-in-Bordeaux-Trips. Auch wenn ich es alleine geschafft habe, war ich nicht allein - meine "Les Bleus" sind meine Öcher Göre Larissa, meine (zwischenzeitliche) deutsche Unterstützung am Lycée Merleau-Ponty Sophie (aus Nähe Berlin) und Steffi (aus Nähe Bonn), mein Omchen Marie-Lou (aus dem Rheinland) und natürlich meine Katja (aus Tschechien). Jede Woche freue ich mich auf mein Kaffeekränzchen mit Marie-Lou, meinen Yogakurs (zwischen dem supersüßen Lehrer, Schnarchheini und einer spirituellen Mami (=Oma) mit Federn im Haar, süßem Räucherstäbchen-Duft, Plastik-Seerosen, Statuen von indischen Göttern und dem Kreide-Ying-und-Yang auf dem blauen Teppich), meinen Küchen-Bataille. Frankreich ist ein Land mit einer unheimlich schönen Sprache, viel Stolz und Eleganz, à la Mode, Cuisine & Filme, einer ausgeprägten Neigung zum Streiken, mit viel Sitzfleisch zu Tisch, praktisch ohne Feiertage und Traditionen, einer aufbrausenden Ader. Um es wirklich ins Herz schließen zu können, fehlen mir Freunde. In meiner "La terre vue par les Francais"-Karte steckt leider mehr als ein Funken Wahrheit. Aber mein Besuch im Deutschunterricht einer 6. Klasse auf dem Collège meines Betreuers Monsieur Payet in La Rochelle letzten Freitag, hat mir Hoffnung gemacht - richtig begeisterte, neugierige Kinder, junge Lehrer, die selber Auslandsaufenthalte gemacht haben und dieser lustige, weltoffene Monsieur. Im verkorksten Rochefort hatte ich einfach kein Glück. Aber wer weiß, wo mich der Wind das nächste Mal hinweht. Eines ist klar wie Kloßbrühe, dass ich die letzten verbliebenen 20 Tage, die "Endspurt-Phase", noch in vollen Zügen genießen, jede Sekunde mitnehmen werde!

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  • Oradour sur glane oder übers Deutschsein

    • 23 May 2011
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    Bild2082
    5.30 - Bevor mein Wecker mehr als einen Mucks von sich geben konnte, ist meine Hand auch schon auf die Off-Taste gesaust. In dieser Herrgottsfrühe bin ich in die bereitliegenden Klamotten im Zwiebellook geschlüpft, hab meine Cornflakes gelöffelt, meinen Kaffee geschlürft und mich auf den Weg zur Schule gemacht. Ich war eine der ersten am Treffpunkt. Nach und nach sind etwa fünzig weitere Schüler eingetrödelt, die auch an dem Ferien-Angebot "Tagesausflug nach Oradour sur glane" teilnehmen wollten. Bald darauf ist der Doppeldecker-Bus aus den verschlafenen Sträßchen auf die verlassene Autobahn abgebogen. Über der Küste hat sich der Himmel langsam rot gefärbt und die Sonne ist aufgegangen. Drei Stunden ging es in Richtung Limoges. Mautstationen und Kreisverkehre waren die einzigen Unterbrechungen. Vor den Fenstern zog die flache Landschaft vorbei. Um Bordeaux wurde es dann hügeliger; Weinreben und Wald tauchten auf. Die Geräuschkulisse wurde zunehmend lauter. Zu dem gedämpften IPod-Gedudel und dem Schnarchen mischten sich Gähner und lachende Stimmen. Als wir, total zerknittert, endlich aus dem Bus steigen konnten, haben die Lehrer erstmal eine Runde Croissants geschmissen!

    Im Museum von Oradour sur glane wurde es dann ernster. Es handelt sich um ein kleines, französisches Dorf, das 1944 Schauplatz schrecklicher Ereignisse wurde. Am 10. Juni wurde der idyllische Alltag und die Vorbereitungen auf ein großes Kommunions-Fest plötzlich unterbrochen. Die deutsche SS fiel in das Dorf ein und zerstörte es von Grund auf. Über 600 Menschen fielen dem brutalen Massaker zum Opfer. Nur 6 überlebten. Die Ruinen blieben unangetastet und erinnern noch heute an die Gräueltaten und an die Opfer. Bei der Rundführung im dazugehörigen Museum war mir mulmig zu Mute.

    Es folgte aber zunächst einmal eine zweistündige Mittagspause. Ich hab mir ein Mädel angelacht, die wie ich niemand anderes zu kennen schien, und hab mit ihr auf der Wiese vor dem Museum gepicknickt, gequatscht und die Sonne genossen.

    Danach haben wir das ehemalige Dorf besichtigt. Es war beklommen, zwischen den zerstörten Mauern, in denen vom Rost rot angelaufene Fahrräder, Kinderwagen, Nähmaschinen, Bettgestelle und Autowracks im Schutt und Gestrüpp lagen. Auf der Straße gähnten die Schatten der leeren Fenster. Schilder verkündigten, wo sich einst die Bäckerei, der Friseur, der Zahnarzt oder der Schuster befand. Andere, wer an dieser Stelle umgebracht wurde. Nachdem die Nazis die gesamte Bevölkerung auf dem Platz (Foto 5) zusammengetrieben hatten, wurden die Männer von den Frauen und getrennt. Die Männer wurden auf diesem Platz brutalst erschossen. Wer nur verletzt war, musste die Leichen aufstapeln, bevor er endgültig getötet wurde. Die Frauen und Kinder wurden in der Kirche (Fotos 9-11) eingepfercht, vergast und schließlich verbrannt. Als immer noch Schreie heraus drangen, wurden  die letzten Überlebenden erschossen. Nur sechs haben es geschafft, zu fliehen.
    Sich das alles vorzustellen, war zwar schwierig, während meine Gruppe fröhlich schnatternd Fotos schoss, sich für ein bestimmtes Fahrrad begeistert oder gewettet hat, mehr Nähmaschinen entdecken zu können, als der andere, aber wenn ich mir jetzt die Fotos anschaue, läuft es mir doch kalt den Rücken runter. Solch eine grausame Unmenschlichkeit, wie sie im zweiten Weltkrieg zu Tage trat, ist unfassbar, unvorstellbar, erschütternd. "Erinnere dich!" ist die wichtigste Botschaft von Oradour.

    Auf dem Rückweg war unser unklimatisierter Bus schön aufgewärmt - gefühlte 40 Grad Luftsuppe, in die sich langsam die Düfte von Käsefüßen und anderen Körperausdünstungen mischte. Ich war heilfroh, als ich die drei Stunden Fahrt endlich überstanden hatte.

    Ein erfahrungsreicher Tag ging zu Ende...

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    Unter französischen Jugendlichen herrschen mitunter einige sehr interessante Vorurteile gegenüber Deutschen - eine Auswahl zum Lachen:
    1) Deutsche Frauen stehen auf Natürlich, rasieren sich nicht und tragen keinen Absatz.
    2) Deutsche trinken ausschließlich Sprudelwasser, weswegen sich Franzose unbedingt einen Vorrat an normalem Wasser mitbringen sollte.
    3) Franzose sollte sich in Deutschland vor den unsinnigen deutschen Regeln wie "Nicht bei rot über die Straße gehen" in Acht nehmen.
    4) In deutschen Schulen hängen überall Kruzifixe und Co herum.
    5) Deutsche streiten nie und tun lieber so, als wäre alles heile Welt.
    6) Deutsche genieren sich über Sex zu reden und sind distanziert, weil sie keine Bisous geben.

    Was Deutschsein bedeutet, habe ich erst im Ausland erfahren!

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  • Vacances de Pâques

    • 23 May 2011
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    Und die schmecken nach Sommer, Sonne, Barfuss und Grün!

    Der Geruch nach Sonnencreme, das klebrige Gefühl auf der Haut, sonnentrockene Haare, blaugefärbte Füße von den Ballerinas, erste Blasen, brüllend heiße Klassenzimmer - wenn das nicht nach Sommer klingt! Im Februar gab es die ersten Weidenkätzchen und Narzissen, im März standen die Bäume in voller weiß-rosa Blüte und jetzt lassen sich schon die ersten grünen Blättchen erkennen, dabei war Sonntag erst offizielles Ende des Winters!

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    Was wir neben so einigem Quatsch wie Karten-Schlachten (siehe oben) und gemeinsamer Spinnenbekämpfung ("Anka, rette mich vor der Spinne im Klo!") noch so erlebt haben:

    "Auf großer Entdeckungstour des französischen Charmes"

    Nach der morgendlichen Stärkung mit Obstsalat und Marmeladenbroten sind wir auf Entdeckertour losgezogen. Im Rochefortschen Hafen schaukelten sachte die weißen Segelboote und auf dem Kai fand zufällig ein Antiquitätenflohmarkt statt. Die überwiegend alten Monsieurs, die ihren Trödel verscherbelten haben uns ganz nach französischer Manier "Bonjour Mademoiselles, que vous êtes belles!" hinterhergerufen und da mussten wir ihnen einfach was abkaufen - sei es ein kleiner bunter Blecheimer für Kulis oder Blumen oder ein afrikanischer Kettenanhänger. Zum Abschied noch eine lange Lakritzstange, von der wir abwechselnd abgebissen haben, und wir sind weiter Richtung Centre ville geschlendert. Schließlich sind wir einmal über die Marktstraße gebummelt, zwischen den Gewürz-, Blumen- und Käseständen hindurch und weil wir in Frankreich sind wurde uns hier auch von allen Seiten angeboten doch mal und mal da zu probieren. Die Krönung war dann das dicke Eis mit der typischen Sorte aus unserer Region Poitu-Charentes "Caramel Fleur de sel" - schlemmschlemm!

    "Pack die Badehose ein!"

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    "Mädels-Pyjama-Tag"

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    "Auf großer Kreuzfahrt - Fort Royard und Ile d'Aix"
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    "I love Bordeaux!"

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